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Zoom-Austausch
Selbstwert, Intimität & Sexualität
nach der Diagnose Lichen sclerosus, Lichen planus, Vulvodynie
https://youtu.be/4AwFTxOVap8 
Dr. Laura Hatzler, Berlin, 2022

Vulvodynie - Diagnose und Therapie, Ausführungen von Prof. Dr. Werner Mendling Internationaler Experte während eines Zoom Treffens mit dem Verein vom Juli 2021, total 75 Minuten, als mp4 oder youtube-Link, Kostenlos für Mitglieder im Mitgliederbereich, 20 Euro/CHF für Nicht-Mitglieder

Was ist Vulvodynie?

Die standardisierte Definition erklärt die Vulvodynie als chronische Vulvaschmerzen ohne erkennbare Ursache. Die Vulva ist der Teil des weiblichen Geschlechts, der äusserlich sichtbar ist. 

Die Symptome der Vulvodynie sind typischerweise brennende und stechende Schmerzen sowie ein Gefühl der Rauheit der Vulva und oder Vestibül. Die Schmerzen werden beispielsweise durch Geschlechtsverkehr oder längeres Sitzen verschlimmert. Frauen können auch Schmerzen und Reizungen beim Wasserlassen verspüren. Die Beschwerden dauern mindestens über drei Monate, oft über viele Jahre.

Es wird unterschieden zwischen der «generalisierten Vulvodynie» (Schmerzen treten spontan auf) und der »provozierten Vulvodynie», die durch einen physischen Kontakt entsteht. Häufig sind die beiden Formen, spontan und provoziert, miteinander vermischt.

Provozierte Vestibulodynie: bei der die Schmerzen am Scheideneingang (Vestibül) lokalisiert sind und durch Berührung, Reibung oder Druck (z.B. durch Tampon, Geschlechtsverkehr usw.) provoziert / ausgelöst werden.

 

Generalisierte Vulvodynie: bei der Schmerzen der ganzen Vulva auftreten können, bis hin zum Anus. Die Schmerzen sind in der Regel chronisch, Druck oder Reibung können die Schmerzen verschlimmern.