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Neuer Pressebericht 
Mein Leben mit Vulvodynie - Ich habe mich nicht mehr als vollwertige Frau gefühlt. Juni 2022
FÜR SIE
Ausgabe 13.Text von: Anett Bauchspiess  
Hier gehts zum Link

Neuer Film
Cranberry Juice 
(Mein) Langer Weg zur Diagnose Vulvakrankheit
Kurzspielfilm von Ani Novakovic
Hier gehts zum Trailer: 
https://www.youtube.com/watch?v=8vNlby2TlXk 

Was ist Vulvodynie?

Die standardisierte Definition erklärt die Vulvodynie als chronische Vulvaschmerzen ohne erkennbare Ursache. Die Vulva ist der Teil des weiblichen Geschlechts, der äusserlich sichtbar ist. 

Die Symptome der Vulvodynie sind typischerweise brennende und stechende Schmerzen sowie ein Gefühl der Rauheit der Vulva und oder Vestibül. Die Schmerzen werden beispielsweise durch Geschlechtsverkehr oder längeres Sitzen verschlimmert. Frauen können auch Schmerzen und Reizungen beim Wasserlassen verspüren. Die Beschwerden dauern mindestens über drei Monate, oft über viele Jahre.

Es wird unterschieden zwischen der «generalisierten Vulvodynie» (Schmerzen treten spontan auf) und der »provozierten Vulvodynie», die durch einen physischen Kontakt entsteht. Häufig sind die beiden Formen, spontan und provoziert, miteinander vermischt.

Provozierte Vestibulodynie: bei der die Schmerzen am Scheideneingang (Vestibül) lokalisiert sind und durch Berührung, Reibung oder Druck (z.B. durch Tampon, Geschlechtsverkehr usw.) provoziert / ausgelöst werden.

 

Generalisierte Vulvodynie: bei der Schmerzen der ganzen Vulva auftreten können, bis hin zum Anus. Die Schmerzen sind in der Regel chronisch, Druck oder Reibung können die Schmerzen verschlimmern.